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EU-Kommission legt den Entwurf für eine neue Trinkwasserichtlinie vor. Vielfältiger Anlass für Kritik

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Am 1. Febr. 2018 hat die EU-Kommission den Entwurf für die Novelle der alten EG-Trinkwasserichtlinie von 1998 vorgelegt. Die wesentlichen Neuerungen können in den BBU-WASSER-RUNDBRIEFEN Nr. 1126 bis 1128 nachgelesen werden. Im RUNDBR. 1129 werden die teils scharfen Kritiken der diversen Verbände der deutschen Wasserwirtschaft zusammengefasst. Uns ist insbesondere aufgefallen, dass im neugefassten Artikel 10 dem "freien Warenverkehr" in der EU Vorrang vor der Gesundheit der TrinkwasserkonsumentInnen eingeräumt weden soll. Das in Art. 10 vorgesehene Verfahren zur Festlegung hygienischer Standards für Materialien und Werkstoffe, die in Kontakt mit Trinkwasser kommen, kann zudem gar nicht funktionieren. Somit kann weiterhin nicht gewährleistet werden, dass aus Duschschläuchen, Armaturen, Fittings und anderen Installationen im Haushalt keine Schadstoffe oder Keime ins Trinkwasser gelangen. Unser Kritikschreiben an die EU-Kommission kann als pdf hier heruntergeladen werden.

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